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Jaap ter Haar:
Lea im Zoo.

Urachhaus, 2011.
ISBN: 978-3-8251-7759-1
109 Seiten, EUR 12,90 (ab 6 J.)

Na, das ist ja mal ein komischer Zoo! Wer ist denn da für die Sicherheitsvorkehrungen zuständig? Da sind die Wassergräben so gebaut, dass eine Frau hineinfallen kann, und die Tierpfleger lassen manchmal die Türen offen, so dass die zweijährige Lina zu den Löwen hineingeraten kann und umgekehrt zwei Affen nach draußen, wo sie dann drei Wochen lang ihre Streiche spielen, ohne dass sie einer einfangen kann. Vielleicht hatte Leas Mutter Recht, als sie ihre kleine Tochter nicht ohne Aufsicht in den Zoo lassen wollte. Leas Familie wohnt nämlich jetzt direkt neben dem Zoo, in dem ihr Vater als Tierarzt arbeitet. Es dauert nicht lange bis sich Lea mit Jan, dem Tierpfleger anfreundet und jeden Tag etwas Aufregendes erlebt. Ein Nilpferdbaby wird geboren, Menschen müssen gerettet, die Affen eingefangen und ein Krokodil aufgenommen werden…"Uff", wie Lea immer sagt.

Ein wenig erinnert Leas Geschichte an den geliebten "glücklichen Löwen", der in den fünfziger Jahren erschien, also 10 Jahre vor dieser. Die Neuauflage wurde mit neuen Illustrationen versehen, sie hat sich aber etwas von ihrem zeitlosen Touch bewahrt. Und eigentlich ist es ja schön, dass es solche Zoos wie Leas gibt, in denen nicht alles nach Plan läuft…

© by Ulrike Schmoller
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