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Kirsten Reinhardt:
Fennymores Reise.

Carlsen, 2011.
ISBN: 978-3-551-55582-3
159 Seiten, EUR 11,90 (ab 9 J.)

"Fennymore war ein eigenartiger Junge.", lautete der erste Satz dieses gleichfalls eigenartigen Buches. Der Dackel im Salzmantel, den Tante Else für Fennymore jeden Sonntag zubereitet ist schon harter Tobak, davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, sonst verpasst man noch andere interessante Eigenarten, zum Beispiel das Fahrrad Monbijou, das sich für ein Pferd hält und echtes Heu frisst. Tante Else stirbt leider an Dackelvergiftung und da Fennymores Eltern schon seit drei Jahren verschwunden sind, ist er nun allein. Wäre da nicht Fizzy Kobaldini, mit der er in die Ferne aufbricht. Sie lernen den silbriggrauen Herrn Hubertus kennen, der ihnen einen großen Fehler eingesteht und fragen sich, was Doktor Uhrengut wohl in Tante Elses Wohnung zu suchen hat. Der Fiesling entführt sogar Fizzy um Fennymore zu erpressen…

Wenn man sich etwas in Fennymores Welt eingelesen hat, entwickelt sie rasch ihren eigenen Charme. Mit Phantasie ist eben vieles möglich.

© Ulrike Schmoller
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